
Unser heutiges Foto zeigt, wie Leben sich behauptet, auch wenn es von erstarrter Lava umgeben ist.
Das Echte und das Gute lebt oft ganz unspektakulär an vielen Orten und überlebt auch heiße Situationen.
Hermann Hesse setzt das Echte und Gute in Gegensatz zur Mode, die schnelllebig ist und ständig wechseln muss. Das Neue und Aktuelle zählt und braucht große Aufmerksamkeit, die Energie wird zur Sichtbarkeit benötigt, nicht um Wurzeln zu schlagen. Mode ist daher wie ein Strohfeuer, schnell entstehend, hohe Flammen schlagend, aber genauso schnell ausgebrannt, und das nächste Strohfeuer ist angesagt.
Das Gute und Echte hat Leben in sich, gibt Kraft und entfaltet sich im Alltag jeweils auf ganz individuelle Weise in Taten und Beziehungen.
Auch der christliche Glaube ist nichts Oberflächliches und Kurzlebiges, sondern braucht tiefe Wurzeln im Menschen.