Wer am Weg keine Freude hat, hat das Ziel verfehlt

Der Traum von jedem ist, dass der (Lebens-) Weg sich irgendwie so anfühlt wie hier am Strand des Indischen Ozeans. Und genauso sicher gab es auch bei jedem traumhafte Abschnitte auf dem (Lebens-) Weg.Aber es gibt auch (Lebens-) Abschnitte, in denen es anders aussieht. In solchen Fällen kann es hilfreich sein zu reflektieren, welche eigenen Entscheidungen bzw. Änderung der Umstände wesentlich für die jetzige Situation waren. Was waren die Gründe für diese Entscheidung/Nichtentscheidung? Würde ich heute anders entscheiden, wenn ja, weil ich die Umstände heute anders bewerte oder weil sich mein Ziel geändert hat? Bei dem heutigen Spruch denke ich an manch fromme Menschen, die mit einem Trauergesicht durch die Welt gehen. Was ist das Ziel hinter so einem Glauben – ist das ein Gott, der sich als liebender und barmherziger Vater uns zeigt? Wir wünschen allen den Mut und die Kraft, falls sie auf ihrem (Lebens- und Glaubens-) Weg über längere Strecken keine Freude mehr empfinden, sich mit Gottes Hilfe Klarheit über ihr (Lebens-/Glaubens-) Ziel zu bekommen, damit wieder Freude im Leben und Glauben Raum findet.

Mein Wert liegt in Gottes Liebe zu mir

Der heutige Spruch zeigt für mich sehr schön, dass sich jeder über seine Fähigkeiten, Leistungen und Erfolge natürlich freuen kann und auch genießen darf sowie auf Entdeckung gehen kann, welche Fähigkeiten und Talente unentdeckt sind und noch in einem schlummern. Wenn eine Zeit kommt, in der temporär oder dauerhaft die Kräfte und Fähigkeiten nachlassen, sind viele Erinnerungen und Erfahrungen vorhanden, über die man auch im Nachhinein sich freuen und genießen kann.

Das gelingt, wenn mein Selbstwert davon nicht abhängig ist, d. h. ich nicht einem inneren, unbarmherzigen Antrieb nach Leistung und Anerkennung ausgeliefert bin.

Der Selbstwert als Kind Gottes wird nicht von mir selbst, sondern allein von Gott bestimmt. Der Wert jedes Menschen ist in der unglaublichen und bedingungslosen Liebe begründet.

Es ist ein Geschenk und gleichzeitig eine permanente Herausforderung, diesem angenommen SEIN fest zu vertrauen.

PS.: Das Bild stammt aus der Ausstellung „Facing – Tradition“ von Sebastian Wehrle

Das Leben ist eine Reise auf der man Gott finden kann

Das Leben als Reise ist ein sehr inspirierendes Bild. Die grundsätzliche Frage dabei ist, was ist mein Ziel? Bei den meisten Menschen wird das Lebensziel nicht top down auf Etappenziele heruntergebrochen, sondern das jeweilige Etappenziel dominiert (Schulabschluss, guter Job, Hochzeit, Kinder… Pensionierung…). Irgendwann aber steht die Frage im Raum, für was lebe ich eigentlich, was ist das Ziel meines Lebens?Wenn darüber Klarheit erreicht wurde, stellt sich die Frage, passen meine Etappenziele, so wie sie jetzt sind, noch zu meinem Lebensziel oder sind Korrekturen notwendig? Das Bild der Reise bietet noch mehr. Um Ziele zu erreichen, muss ich gehen, d. h. ständig bewusste und unbewusste Entscheidungen treffen, welchen Weg schlage ich ein, welcher bringt mich näher zu meinem (Etappen-) Ziel. Um dies zu erreichen, braucht es Kraft, Ausdauer und Ruhephasen in ausgewogenem Maße. Das Schöne an dem heutigen Spruch ist, bei all den anspruchsvollen Überlegungen und Aktivitäten, Gott lässt sich finden, damit kann jeder einen starken Wegbegleiter haben! Das ist die richtig Gute Nachricht!