authentisch SEIN

Diese Frau aus Sri Lanka wohnt in einem kleinen Dorf, durch das wir im Urlaub bei einer Wanderung gekommen sind.

Für mich hat diese Frau so eine Ausstrahlung, dass ich sie gefragt habe, ob ich ein Foto von ihr machen darf, sie hat zugestimmt und hat sich über das Foto gefreut, als ich es ihr zeigte.

Diese Frau braucht keine Maske der Perfektion, ihr Strahlen kommt tief von innen heraus. Tradition und Glaube sind die Wurzeln, die einem Halt und Tiefe geben, auf denen sich das Leben erst entfalten kann. Zu einem authentischen Leben gehört, seine Wurzeln zu kennen und anzunehmen.

In der Bibel heißt es: „Gesegnet ist der Mensch, der auf den Herrn vertraut… Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zum Bach ausstreckt.“ Jer. 17,7–8.

Wir wünschen allen Gottes Segen, Mut und Kraft sich täglich für Authentizität zu entscheiden.

Freiheit

Bei diesem Spruch fallen mir spontan Menschen ein, die großspurig von ihrer errungenen Freiheit reden und unaufhörlich schwärmen, wie glücklich sie sind. Theoretisch betrachtet: Absolute Freiheit ist Einsamkeit, absolute Abhängigkeit heißt Gefängnis. In wahrer Freiheit ist beides miteinander verwoben. Welche Abhängigkeiten akzeptiere ich, welche Normen und Werte der Gesellschaft, wieviel Nähe und Vertrauen in Beziehungen, auch ganz natürliche biologische Grenzen. Diese Bindungen bewusst zu akzeptieren und selbstbestimmt zu gestalten, das macht wahre Freiheit aus. Vor Goethe hat das Jesus freiheitsbessenen Menschen gesagt, die ihre Freiheit allein mit ihrer Herkunft begründeten: „Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.“ Joh. 8, 36. Freiheit im christlichen Glauben ist allein an die Befreiung durch Jesus, den Sohn Gottes, gebunden. Wir wünschen allen Gottes Segen mit diesen Gedanken.

Perspektivwechsel

Man sagt landläufig „wenn’s läuft, läuft’s“ und meint dabei, alles funktioniert einwandfrei, auch ich selbst. Für solche Momente ist der heutige Spruch eine Chance im vertrauten Alltag Neues zu entdecken. Eine Reise nach Sri Lanka bewegt mich zu diesen Zeilen. Alles ist dort anders, angefangen vom Klima, über eine üppige Vegetation, die vielfältiges Obst, Gemüse, Reis und Tee hervorbringt. Sehr freundliche und zufriedene Menschen, die, wie es scheint, alle irgendeiner Art von Arbeit nachgehen. Probleme, die, entweder irgendwie gelöst oder akzeptiert werden. Religionen, die friedlich nebeneinander praktiziert werden, Buddhisten (Mehrheit), Hindus, Moslems und vereinzelt auch Christen. Unser Foto zeigt einen Blick vom Löwenfelsen, der 200 m aus der Umgebung herausragt. Für mich ein Bild, hin und wieder aus einer höheren Perspektive auf das eigene Leben und den Alltag zu schauen, um Neues zu entdecken, darüber zu staunen und dankbar zu sein.