Glaubst du, dass Gott gütig und barmherzig ist…

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Mancher mag bei dem heutigen Spruch spontan denken „was will er denn damit sagen … sollen wir uns selbst ein Gottesbild machen, so wie es mir persönlich gefällt?“

Vorweg ein kleiner Exkurs:

  • Mein Welt- und Gottesbild prägt mein Denken und Fühlen,
  • mein Denken und Fühlen prägt mein Reden und Handeln,
  • mein Reden und Handeln beeinflusst wesentlich die Reaktion meines Gegenübers (sein Reden, sein Handeln).

Ganz entscheidend für das Ende ist der Anfang dieser Kette!!

Zurück zu unserem Spruch. In der Bibel gibt es viele Bilder von Gott, zwei grundsätzlich unterschiedliche Gottesbilder sind jedoch wesentlich:

  • den gnädigen Gott, den liebenden Vater
  • den gerechten Gott, den unbarmherzigen Richter.

Martin Luther sagt einfach: Ich entscheide mit meinem Gottesbild, wie Gott mir begegnen wird am Ende der Zeit.

Wenn ich mich für den gnädigen Gott (Vater-Kind-Beziehung) entscheide, prägt dies mein Denken und Fühlen, prägt dies mein Reden und Handeln und so wird mir mein Vater am Ende der Zeit begegnen. Damit ist die Beziehung das alles Entscheidende – für dieses Angebot können wir nichts, außer Gott dafür von ganzem Herzen danken.

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