Ich muss nicht schaffen, dass Gott an mich glaubt

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Der Spruch greift eine immer häufiger gehörte Formulierung auf, …du musst an dich glauben …(dann ist alles möglich!!)

Ich würde es eher so formulieren, ich muss wissen, wer ich bin, dann ist vieles möglich und im Glauben an Gott ist alles möglich!! In Bezug auf mich selbst braucht es mehr Wissen als Glauben. Wissen über meine Stärken, Wissen über meine Schwächen, Kennen meiner Wurzeln und Sehnsüchten… je mehr ich über mich selbst weiß, umso größer wird mein Selbstbewusstsein sein und die daraus resultierenden Ergebnisse.

Wenn „Du musst an dich glauben… dann ist alles möglich!!“ stimmen sollte, dann liegt alles allein in meiner Macht, ich brauche niemand mehr, ich bin mein eigener Maßstab, ich bin mein eigener Gott ,und wenn ich gläubig bin, dann lege ich auch fest, welchen Teil ich selbst zu meinem Heil beitrage und welchen Teil Gott noch zu liefern hat.

Ganz schön schräg, aber leider sehr populär, statt Selbstbewusstsein zu entwickeln, gerät man mit diesem Glaubenssatz in eine Spirale des Realitätsverlusts mit dramatischem Ausgang.

Wir möchten allen ein klares Wort Jesu zurufen, dass uns persönlich wachsen lässt, unsere Beziehungen entfaltet und den Glauben lebendig macht:  „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Gemüt und einen Nächsten wie dich selbst“ (Matth, 22, 36-40).

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