Wege entstehen dadurch, dass man sie geht

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Dieser einfache kurze Spruch beflügelt meine Gedanken.

Bei der natürlichen Entstehung eines Weges geht ein Tier oder eine Person querfeldein auf ein Ziel zu und hinterlässt dabei Spuren. Wenn sich weitere aufmachen und diesen Spuren folgen, kann ein Pfad entstehen. Wenn dieser Pfad regelmäßig gegangen wird, entsteht ein Weg. Wenn dieser auch mit Fuhrwerken benutzt werden sollte, wird der Weg mit Maschinen verbreitert. Wenn die Fahrzeuge dann noch bequem darüber fahren sollen, wird der Weg verdichtet und asphaltiert. Sollten die Fahrzeuge in größeren Mengen und Geschwindigkeiten die Straße nutzen können, werden Brücken, Tunnel, usw. gebaut, zusätzlich sind auch viele Schilder notwendig – meist wird dann die Trasse noch mit einer Lärmschutzwand eingefasst. Am Ende ist der Blick fest fixiert auf die Straße mit all ihren Markierungen, Gebots- und Verbotsschildern.

Wem das zu viel wird, der sucht kleinere, vielleicht sogar nichtasphaltierte Straßen, sucht einen neuen Weg oder Trampelpfad oder geht einfach mal wieder querfeldein. Wenn diesen Spuren dann andere folgen, kann ein neuer Weg entstehen.

Es tut gut, hin und wieder die Hauptstraßen zu verlassen, um sich auf die eigenen Ziele konzentrieren zu können.

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