Abenteuer

Dieses überfüllte Cable Car von San Franzisko mit den ausgelassenen Passagieren erinnert mich an so manche Aktivität in der Pfadfinderarbeit.

Dort wurde das Wesentliche (z. B. Essen) geplant, jedoch vieles musste spontan unterwegs organisiert werden (z. B. Übernachtungsplatz). Es sind diese Herausforderungen, die manchmal eine ungeahnte Wendung nahmen und deshalb in Erinnerung bleiben. Besonders wenn es Unfälle oder unwetterartige Situationen gab, erstmal aushalten, kühlen Kopf bewahren und gemeinsam nach irgendeiner Lösung schauen und probieren, wie gut sie sich umsetzen lässt.

Solche Erfahrungen prägen das Leben bis heute und müssen nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt werden. Abenteuer bereichern das Leben, es muss nicht immer alles bis ins letzte Detail geplant sein, manchmal darf es gerne heißen „Überraschung“.

Leben, reisen, riskieren…

E20s geht weiter zur Harbour Bridge in Sydney, einer Geschäftsreise vor über 10 Jahren.

Reisen bedeutet oft sich in Unbekanntes zu begeben und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zu machen, die für das Leben prägend sein können.

Wesentlich in dem Spruch ist für mich jedoch: „… und entschuldigen Sie sich nicht.“

Man kann, sofern man kann, das Leben genießen und das in voller Verantwortung. Es gibt dazu genügend Möglichkeiten. Unsere Erde und Natur hat immer noch Regionen, die paradiesisch erscheinen, in denen man aus dem Alltag ausbrechen kann, zur Ruhe und Einkehr kommen und Kraft schöpfen kann, manchmal auch nur um die Ecke.

Wir wünschen allen erholsame Sommertage, Zeit zum Genießen und Reflektieren, auch in Erinnerungen.

Bescheiden sein

Mit diesem Foto vom Haleakalā auf Maui beginnt eine Reihe zum Thema Reisen.

In einer Welt, in der man immer lauter ICH, ICH hört und erlebt – von eigentlich erwachsenen Staatschefs bis zu kleinen Kindern, die es noch nicht anders wissen, soll „bescheiden sein wollen und können“ dieses Mal im Fokus stehen.

Bescheiden sein bedeutet, mit seiner Umgebung verantwortlich umzugehen, seien es Menschen, Tiere, Pflanzen, Wälder, genauso mit unseren begrenzten Ressourcen (Wasser, saubere Luft). Die Wetterkapriolen zeigen, leider nicht für alle, unmissverständlich auf, wie unverantwortlich mit unserer Erde umgegangen wird. Dabei sind oft die, die am wenigsten dazu beigetragen haben, die größten Leidtragenden.

Wer bescheiden ist und verantwortlich mit allem umgeht, nimmt damit Rücksicht auf Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, und auf die nachfolgenden Generationen.