
Das wahre Gesicht zeigten, statt sich hinter Masken verstecken






…gute Worte können Türen öffnen!“
Worte sind ein ganz wesentlicher Zugang zu Menschen. Jedoch sind Menschen ganz unterschiedlich, die einen sind offen, andere vorsichtig, wieder andere eher verschlossen. Die Wirkung von Worten kann deshalb ganz unterschiedlich ausfallen.
Gedanklich habe ich ein paar Zeitgenossen vor mir, die meinen, ihre spezielle Wahrheit jedem offen und direkt zu sagen, zu schreiben oder zu twittern, ob es passt oder nicht passt.
Offene Worte können zum Segen werden, wenn sie durch die 3 Siebe von Sokrates durchgerüttelt wurden.
Gute Worte können Türen öffnen, können Brücken bauen, können Menschen miteinander verbinden. Unser Vater im Himmel kommuniziert auf diese Weise, durch seinen Sohn und durch seinen Geist, genau um Menschen zu öffnen und mit ihnen in Verbindung zu kommen. Dafür ganz herzlichen Dank dafür.


Kindern wird auf vielfältige Weise deutlich gemacht, dass sie einmalig sind „Du bist und bleibst einmalig, niemand lacht wie du, einzigartig auf der Welt, einmalig, einmalig.“
Wenn Kinder in der Schule oder in Vereinen sind, ist das mit der Einmaligkeit nicht mehr so leicht. Alle Systeme, dazu gehören auch Schulen, Vereine, Unternehmen und sogar Kirchen, können nur gut funktionieren, wenn eine gewisse Konformität vorhanden ist, für manche ist sogar eine gewisse Uniformität wichtig. Mir fällt hier der Satz Jesu aus einem ganz anderen Zusammenhang ein: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“ (Matth. 18,3)
Noch schlimmer finde ich, dass nicht wenige Gott dem menschlichen Denken gleichmachen möchten. Gott ist einzigartig und ganz anders als wir. Gottes Handeln wird geleitet von seiner Gerechtigkeit, die so ganz anders ist als unsere Vorstellungen dazu. Gott sei Dank, dass er uns nicht gleich ist und jeden in seiner Einmaligkeit annimmt.


Um die Menschen heute besser zu erreichen, werden in den Medien und auch in Organisationen immer mehr Geschichten präsentiert, statt einfache Fakten. Geschichten erzielen eine größere Wirkung, darum geht es letztendlich – nicht mehr so sehr um den Inhalt. Der Spruch „Warum soll man eine gute Story durch die Wahrheit kaputt machen!“ drückt das erschreckend ehrlich aus.
Der Jahreswechsel ist auch eine Zeit, in der gerne sehr beeindruckende Geschichten erzählt werden, was man sich alles für das neue Jahr vorgenommen hat – große Aufmerksamkeit ist dabei meist garantiert. Wenn die Geschichten keine Substanz haben, ist das Thema schnell wieder passe – aus der Traum.
Träume können Wirklichkeit werden durch realistische Pläne, Voraussetzung ist, dass ich in der Wirklichkeit verwurzelt bin.
Dies ist auch ein schönes Bild für den christlichen Glauben, traumhafte Aussichten für Menschen, die in dieser Welt leben und die Augen nicht verschließen vor Positivem und Negativem, was uns begegnet.
Wir wünschen allen Gottes Segen im neuen Jahr, auf allen Wegen und bei allen Träumen
